Pistor, Elke

Elke Pistor

Elke Pistor, Jahrgang 67. In der Eifel aufgewachsen, geprägt und bis heute verbunden. Nach kurzem Zwischenstopp am Niederrhein lebt sie heute in Köln, arbeitet als freie Seminartrainerin in der Erwachsenenbildung und leitet Schreibworkshops.

Ihrem Hang zu den Abgründen der menschlichen Seele lässt sie seit 2007 in Kurzkrimis und mörderisch bösen Kurzgeschichten freien Lauf.

Veröffentlichungen beim Testudoverlag

Mini-Testudo Band 10         Mord in Kürze

Elke Pistor antwortet:

Seit wann schreiben Sie?

Ich schreibe seit vier Jahren, angefangen mit einem Schreibkurs für kreatives Schreiben über Internetschreibgruppen bis hin zum professionellen Schreiben, das ich seit kurzer Zeit betreibe.

Woher bekommen Sie Ihre Schreibideen?

Meine Ideen werden von den unterschiedlichsten Eindrücken angeregt. Menschen mit besonderen Charakterzügen, Ereignisse, die mir oder anderen passieren und ganz oft sind es die Kleinigkeiten, die eine ganze Reihe von Ideen auslösen. Bei meinem aktuellen Eifel-Krimi zum Beispiel war es ein altes Fotoalbum, das ich im Nachlass meines Großvaters gefunden hatte und darin eine alte Postkarte.

Was für Geschichten schreiben Sie am liebsten?

Ich liebe Krimis und Thriller. Und so sind die meisten meiner Kurzgeschichten und auch meine Bücher Krimis bzw. Mystery-Thriller.

Wie viele Stunden am Tag schreiben Sie?

Da das Schreiben für mich mittlerweile zum Beruf geworden ist, beschäftige ich mich viele Stunden am Tag damit. Wobei die reine Schreibzeit vier bis fünf Stunden sind, die restliche Zeit kümmere ich mich um Recherchen, Öffentlichkeitsarbeit und Lesungen.

Welche Ihrer Personen ist Ihnen besonders ans Herz gewachsen?

Meine Kommissarin Ina Weinz natürlich. Sie löst mittlerweile ihren dritten Fall und ich beschäftige mich seit 3 Jahren mit ihr. Sie tauchte zuerst in einem langen Kurzkrimi auf und dann folgten im letzten und in diesem Jahr je ein Kriminalroman, das „Gemünder Blut“ und der „Luftkurmord“. Zu Ina habe ich eine ganz besondere Verbundenheit. Obwohl sie natürlich nicht wie  ich ist – auch wenn wir viele Gemeinsamkeiten haben: Wir sind beide in Gemünd in der Eifel groß geworden, lieben Katzen und haben ein Vorliebe für Strickjacken und viel Kaffee.

Welches war Ihr Lieblingsbuch als Kind/ Jugendlicher?

Ich habe immer schon viel gelesen. Richtige Lieblingsbücher gab es nie. Natürlich bin ich mit Hanni & Nanni, den 5 Freunden und Pferdebänden in ungezählter Legion aufgewachsen. Diese Bände habe ich verschlungen und fast mein gesamtes Taschengeld dafür geopfert. Für mich war immer die Spannung und das Abenteuer wichtig. Kopfkino unter der Bettdecke.

Wie heißt Ihr Lieblingsautor?

Schwierig. Sehr schwierig. Ich lege mich auch heute nicht fest. Es gibt viele gute Bücher. Eigentlich ist es immer der Autor, der es aktuell schafft, mich mit in die Geschichte zu nehmen und den Leser in mir weckt. Durch das professionelle Schreiben verliert man schnell die Unbefangenheit sich einfach auf ein Buch einzulassen und „nur“ zu lesen.

Zurzeit lese ich mich durch die Neuerscheinungen meiner deutschen Krimikollegen und habe viel Spaß dabei.

Ihr Lieblingsgedicht/ Spruch?

“Pencil and a dream can take you anywhere.”

Leider weiß ich nicht, von wem er ist. Ich habe ihn von einer Freundin zur Veröffentlichung meines ersten Kurzkrimis auf einen Radiergummi gedruckt bekommen. Der Radiergummi steht auf meiner Fensterbank – immer im Blickfeld – damit ich es nicht vergesse.

Haben Sie schon einen Wettbewerb gewonnen?

Ich habe es in diesem Jahr mit meinem Kurzkrimi „Der Westerhever“ auf die Shortlist des NordMordAward geschafft. Gewonnen habe ich bisher leider noch nichts.

Welchen Tipp geben Sie Nachwuchsautoren?

„Pencil and a dream can take you anywhere“

www.elke-pistor.de