Karner-Schwetz, Christian

Christian Karner-Schwetz

Christian Karner-Schwetz, Jg. 1962, arbeitet und lebt in Wien. Während seines BWL-Studiums war er literarisch aktiv, beschloss aber, nicht hauptberuflich zu schreiben. Er war in mehreren Schreibwerkstätten aktiv und hielt Lesungen in Wien, Berlin und Schwanenstadt. 2008 gewann er den Literaturwettbewerb der Bücherei Margareten. Bisher veröffentlichte er Geschichten in verschiedenen Anthologien und einen Roman im Arovellverlag.

Veröffentlichungen beim Testudoverlag

Mini-Testudo Band 12             Zwischen Brot und Spiel

Christian Karner-Schwetz antwortet:

Seit wann schreiben Sie?

Die ersten Gedichte und Geschichten hab ich mit sieben oder acht Jahren meiner Mutter in die Schreibmaschine diktiert….

Woher bekommen Sie Ihre Schreibideen?

Erlebtes, Gespürtes, Gedachtes, Geträumtes verdichtet sich, verändert sich, wird bearbeitet und sucht einen Weg, sich sprachlich zu vermitteln. Und manchmal fließt Sprache, eine Version, die Welt zu sehen und zu erleben einfach von irgendwo in mich hinein, durch mich, wieder aus mir hinaus.

Was für Geschichten schreiben Sie am liebsten?

Geschichten in denen sich viele Menschen wieder finden können: denken, ja, so geht es mir auch manchmal, im Grunde traurig oder ernst aber mit lachenden Augen und (Selbst)Ironie…

Wieviel Stunden am Tag schreiben Sie?

Im Jahresschnitt nur ein bis zwei Stunden die Woche – in Einheiten die 5 Minuten oder vier Stunden lang sein können.

Welche Ihrer Personen ist Ihnen besonders ans Herz gewachsen?

Viele. Obwohl jene, die als Pseudonym für mich selbst oder bestimmte Menschen aus meinem Umfeld immer wieder auftauchen, mir natürlich näher stehen, als Eintextprotagonisten.

Welches war Ihr Lieblingsbuch als Kind/ Jugendlicher?

„Der Reiter auf dem schwarzen Hengst“ von Auguste Lechner  und Robin Hood. So schön traurig und schwermütig….

Wie heißt Ihr Lieblingsautor?

Da gibt es viele. Aber wenn ich nur einen Namen nennen soll: Jack Kerouac  (die Texte, die Sprache, die Stimmung, die Schwermut, die Leichtigkeit, der Mythos…).

Ihr Lieblingsgedicht/ Spruch?

Du geleitest mich durchs Leben,
sinnende Melancholie!
Mag mein Stern sich strahlend heben,
mag er sinken – weichest nie!

(Nikolaus Lenau: An die Melancholie)